Solidarität mit Oliver, Florian, Axel und Andrej Comments http://soli.blogsport.de Weg mit den Paragraphen 129, 129a, 129b - Freiheit für alle politischen Gefangenen Sat, 19 May 2018 13:52:59 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: D.D. http://soli.blogsport.de/2007/08/16/fels-solidaritaet-organisieren-a129a-abschaffen/#comment-138 Wed, 31 Oct 2007 13:34:39 +0000 http://soli.blogsport.de/2007/08/16/fels-solidaritaet-organisieren-a129a-abschaffen/#comment-138 Eure Solidaritätserklärung war vielleicht "gut gemeint", aber daneben. Nur ein kleines Beispiel: Glaubt ihr Eure Darstellung von der Verfolgung und Konstruktion gegen die Journalistin Ingrid Strobel eigentlich selbst - falls ja, wäre es einfach sinnvoll, zuerst einmal die Fakten zu recherchieren, bevor man Geschichten als historisch-politisch-prominenten Beleg für seine aktuelle Positionierung verwendet. Falls nein, ist es so herum noch bedenklicher - denn es rächt sich langfristig immer, wenn die Klasse bewusst oder unbewusst "belogen" wird. Eure Solidaritätserklärung war vielleicht „gut gemeint“, aber daneben. Nur ein kleines Beispiel: Glaubt ihr Eure Darstellung von der Verfolgung und Konstruktion gegen die Journalistin Ingrid Strobel eigentlich selbst – falls ja, wäre es einfach sinnvoll, zuerst einmal die Fakten zu recherchieren, bevor man Geschichten als historisch-politisch-prominenten Beleg für seine aktuelle Positionierung verwendet. Falls nein, ist es so herum noch bedenklicher – denn es rächt sich langfristig immer, wenn die Klasse bewusst oder unbewusst „belogen“ wird.

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by: anna und arthur http://soli.blogsport.de/2007/08/03/gegen-kriminalisierung-kritischer-wissenschaft-2/#comment-10 Sat, 04 Aug 2007 12:00:05 +0000 http://soli.blogsport.de/2007/08/03/gegen-kriminalisierung-kritischer-wissenschaft-2/#comment-10 Die schnelle Reaktion ist sehr erfreulich. Allerdings sollte eine Gefahr bei der gegenwärtig sich abzeichnenden Kampagne frühzeitig angesprochen werden. Durch die Konzentration auf die verfolgten Wissenschafter könnten die drei anderen Gefangenen in den Hintergrund treten. So könnte ein Szenario eintreten, dass eine Spaltung eintritt, die sicher von der Solidaritätsbewegung nicht gewollt wird. Hier die kritischen Wissenschaftler, die verfolgt werden, dort die „Nichtwissenschaftler“, die zumindest verdächtig sind. Daher sollte von Anfang an deutlich gemacht werden, dass die Solidarität allen gilt, die verhaftet worden und gegen die ermittelt wird, egal ob sie Wissenschafter oder Erwerbslose oder was auch immer sind. Die Frage der Solidarität hängt schließlich nicht davon ab, ob der oder die Verfolgten AkademikerInnen, ArbeiterInnen oder Erwerbslos sind. Tatsächlich hat die Konzentration auf Andrej. H. in der ersten Phase der Solidarität einen praktischen Grund. Er ist als Aktivist, Autor und Referent bekannt, er hat einen Namen und ein Gesicht. Das ist natürlich bei einer Solidaritätskampagne wichtig. Diese Bekanntheit gilt es zu nutzen, um die Solidarität mit allen von Repression Betroffenen zu entwicklen. Die schnelle Reaktion ist sehr erfreulich. Allerdings sollte eine Gefahr bei der gegenwärtig sich abzeichnenden Kampagne frühzeitig angesprochen werden. Durch die Konzentration auf die verfolgten Wissenschafter könnten die drei anderen Gefangenen in den Hintergrund treten. So könnte ein Szenario eintreten, dass eine Spaltung eintritt, die sicher von der Solidaritätsbewegung nicht gewollt wird. Hier die kritischen Wissenschaftler, die verfolgt werden, dort die „Nichtwissenschaftler“, die zumindest verdächtig sind. Daher sollte von Anfang an deutlich gemacht werden, dass die Solidarität allen gilt, die verhaftet worden und gegen die ermittelt wird, egal ob sie Wissenschafter oder Erwerbslose oder was auch immer sind. Die Frage der Solidarität hängt schließlich nicht davon ab, ob der oder die Verfolgten AkademikerInnen, ArbeiterInnen oder Erwerbslos sind.

Tatsächlich hat die Konzentration auf Andrej. H. in der ersten Phase der Solidarität einen praktischen Grund. Er ist als Aktivist, Autor und Referent bekannt, er hat einen Namen und ein Gesicht. Das ist natürlich bei einer Solidaritätskampagne wichtig. Diese Bekanntheit gilt es zu nutzen, um die Solidarität mit allen von Repression Betroffenen zu entwicklen.

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by: OrganisatorInnen der Kundgebung http://soli.blogsport.de/2007/08/03/wir-sind-alle-129a-aufruf-zur-knastkundgebung/#comment-7 Fri, 03 Aug 2007 16:30:48 +0000 http://soli.blogsport.de/2007/08/03/wir-sind-alle-129a-aufruf-zur-knastkundgebung/#comment-7 Soli-Arbeit beginnt mit Kundgebung am 4.8. Dafür, dass mit den Verhaftungen angeblicher mg-Mitglieder nun schon die dritte Repressionsaktion des BKA innnerhalb kurzer Zeit stattgefunden hat, ist es in Berlin bisher erstaunlich ruhig geblieben. In vielen Gruppen aber wird überlegt, was nun zu tun ist, welches die ersten Schritte sind. Unser Vorschlag: Zunächst mal eine Knastkundgebung, dann sehen wir natürlich weiter. Start: Morgen, Sa, 4.8., 18:00 vor dem Knast in Moabit, wo die vier Verhafteten einsitzen. Am Mittwoch wurden vier unserer Genossen verhaftet, bei drei weiteren fanden Hausdurchsuchungen statt. In vielen kleineren und größeren Diskussionszirkeln haben wir seitdem dikutiert, wie das ganze zu bewerten ist, was als nächstes zu tun ist. Eines war schnell klar: Die Gefangenen brauchen unsere Solidarität und eine Knastkundgebung soll ein Anfang sein. Sie werden sich freuen, so schnell etwas von uns draußen zu hören: Sa., 18:00, vor dem Knast in Berlin Moabit, Adresse: Alt Moabit 12a, Nähe U-Bhf Turmstrasse. Denn: Wir sind alle 129a! Soli-Arbeit beginnt mit Kundgebung am 4.8.

Dafür, dass mit den Verhaftungen angeblicher mg-Mitglieder nun schon die dritte Repressionsaktion des BKA innnerhalb kurzer Zeit stattgefunden hat, ist es in Berlin bisher erstaunlich ruhig geblieben. In vielen Gruppen aber wird überlegt, was nun zu tun ist, welches die ersten Schritte sind. Unser Vorschlag: Zunächst mal eine Knastkundgebung, dann sehen wir natürlich weiter. Start: Morgen, Sa, 4.8., 18:00 vor dem Knast in Moabit, wo die vier Verhafteten einsitzen.

Am Mittwoch wurden vier unserer Genossen verhaftet, bei drei weiteren fanden Hausdurchsuchungen statt. In vielen kleineren und größeren Diskussionszirkeln haben wir seitdem dikutiert, wie das ganze zu bewerten ist, was als nächstes zu tun ist.

Eines war schnell klar: Die Gefangenen brauchen unsere Solidarität und eine Knastkundgebung soll ein Anfang sein. Sie werden sich freuen, so schnell etwas von uns draußen zu hören: Sa., 18:00, vor dem Knast in Berlin Moabit, Adresse: Alt Moabit 12a, Nähe U-Bhf Turmstrasse. Denn:

Wir sind alle 129a!

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